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Vorbelasten mit der Ménard Vacuum Consolidation – Analytische und numerische Verformungsanalyse an einem norddeutschen Fallbeispiel/Preloading with Ménard Vacuum Consolidation – Analytical and numerical deformation analysis for a North German case study

Auteur(s):



Médium: article de revue
Langue(s): de 
Publié dans: Bauingenieur, , n. 12, v. 95
Page(s): 481-489
DOI: 10.37544/0005-6650-2020-12-47
Abstrait:

Die Ménard Vacuum Consolidation (MVC) ist eine effektive und umweltschonende Methode zur Vorbelastung kompressibler Böden. Durch Erzeugen eines Unterdruckes wird temporär eine Vorbelastungsschüttung von circa 4 m ersetzt und damit die potentiellen Lastsetzungen des Bauwerkes vorweggenommen. Langfristige Kriechverformungen von organischen Böden werden bestmöglich durch die Entlastung nach dem MVC-Betrieb durch Abschalten der Pumpen reduziert. Die Vakuum-Methode weist gegenüber klassischen Auflastschüttungen den Vorteil auf, durch die isotrope Spannungserhöhung infolge des erzeugten Porenwasserunterdrucks keine Scherspannungen und damit Mitnahmesetzungen zu verursachen. Eine sofortige Grundbruch- und Standsicherheit ist somit auch bei breiigen Böden gewährleistet. Die Prognose und Abschätzung der im Rahmen des MVC-Verfahrens eintretenden Verformungen basiert bisher im Wesentlichen auf Erfahrungen, Beobachtungen und einfachen Konsolidationsberechnungen. Die vorliegende Untersuchung befasst sich damit, das MVC-Verfahren exemplarisch am Fallbeispiel der B202 in Schleswig-Holstein mit analytischen und numerischen Methoden unter Verwendung geeigneter Stoffmodelle nachzubilden, um deren Eignung für Verformungsberechnungen und -prognosen zukünftiger Projekte zu validieren. Die dafür erforderlichen Bodenparameter der norddeutschen Weichböden Torf und Klei wurden in Laborversuchen unter Berücksichtigung der spezifischen Besonderheiten organischer, kriechfähiger Böden ermittelt.

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  • Informations
    sur cette fiche
  • Reference-ID
    10542325
  • Publié(e) le:
    09.01.2021
  • Modifié(e) le:
    19.02.2021