0
  • DE
  • EN
  • FR
  • Internationale Datenbank und Galerie für Ingenieurbauwerke

Anzeige

Biografische Angaben

Name: Minoru Yamasaki
Geboren am 1. Dezember 1912 in , King County, Washington, USA, Nordamerika
Verstorben am 6. Februar 1986 in , Wayne County, Michigan, USA, Nordamerika
Wirkungsstätte(n):

Bauwerke und Projekte

Beteiligung an den folgenden Bauwerken und Projekten:

Architekt

Biographie aus der Wikipedia

Minoru Yamasaki (* 1. Dezember 1912 in Seattle, Washington, USA; † 6. Februar 1986 in Detroit, Michigan) war ein US-amerikanischer Architekt. Zu seinen bekanntesten Projekten gehörte das World Trade Center in New York.

Leben

Er studierte Architektur ab 1930 an der Universität von Washington (B.A. 1934) und danach an der Universität New York. Er arbeitete zunächst für das Büro Shreve, Lamb and Harmon. 1945 zog er nach Detroit, wo er von Smith, Hinchman, and Grylls beschäftigt wurde; 1949 verließ er die Firma und gründete sein eigenes Büro. 1960 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences und 1982 in die American Academy of Arts and Letters gewählt.

Durch seine Reisen entwickelte er einen Stil, der von indischen und japanischen Einflüssen geprägt war. 1961 zeichnete er für den Entwurf des Dhahran Air Terminals verantwortlich. Fünf Jahre später wurde sein berühmtester Entwurf, das World Trade Center in New York realisiert. Minoru Yamasaki litt an Höhenangst.

Bedeutung

Der Architekt Yamasaki war neben weiteren großen Bauobjekten (s. u.) sowohl der Planer des New Yorker World Trade Centers als auch der Sozialsiedlung Pruitt-Igoe in St. Louis (1956 fertiggestellt). Letztere wurde vergleichsweise kurz nach der Errichtung im Jahr 1972 zerstört: Sie wurde gezielt gesprengt, da die Sozialstruktur derartig zerfallen war, dass eine andere Lösung zur Rettung des Viertels nicht absehbar schien. Die Sprengung der Siedlung ist als Fanal der sogenannten funktionalistischen Moderne in dem Film Koyaanisqatsi zum Anlass gegenwartskritischer Betrachtung genommen worden, sowie auch eines der Bezugsobjekte in Tom Wolfes From Bauhaus To Our House gewesen, worin der Autor eine vernichtende Kritik der architektonischen Moderne formuliert. Der kulturkritische Begriff der „Einstürzenden Neubauten“ bezieht sich vor allem auf die Bilder aus der gut dokumentierten Sprengungsmaßnahme der Siedlung Pruitt Igoe. Der Architekturkritiker und -Historiker Charles Jencks datiert in seiner programmatischen Schrift The Language of Post-Modern Architecture das Ende der Moderne auf den Moment, als 1972 die ersten drei Gebäudekomplexe des Wohngebietes Pruitt-Igoe in St. Louis gesprengt wurden.

Text übernommen vom Wikipedia-Artikel "Minoru Yamasaki" und überarbeitet am 22. Juli 2019 unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0.

Relevante Literatur

  • Über diese
    Datenseite
  • Person-ID
    1000071
  • Veröffentlicht am:
    18.01.1999
  • Geändert am:
    22.07.2014