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Selbstheilungsvermögen bindiger Erdstoffe hinsichtlich Durchlässigkeit in Dichtungssystemen von Deponien

Autor(en):

Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Bautechnik, , n. 9, v. 73
Seite(n): 614-623
Abstrakt:

Das Selbstheilungsvermögen ist oftmals als vorteilhafte Materialeigenschaft bei der Verwendung toniger Erdstoffe für den Bau von Deponieabdichtungen angeführt worden. Dies geschah einerseits im Zusammenhang mit der Kompensierung von Fehlern bei der Bauausführung, andererseits im Zusammenhang mit der Frage der Schließung von Rissen als Folge einer Biegezugbeanspruchung der Dichtung durch große Setzungsunterschiede in der Phase der Stillegung von Deponien. Im Beitrag werden als mögliche Ausführungsfehler in der Bauphase hydraulische Wegsamkeiten in Form von Trennfugen und Trockenrisse untersucht, sowie Risse des mechanischen Typs in Form von Trenn- und Scherbrüchen. Mit Hilfe von Triaxial- und Ödometerversuchen werden die Einflüsse deponieähnlicher Spannungszustände, des Restquellvermögens und die Plastizität des Materials auf das Selbstheilungsvermögen untersucht. Das Ergebnis zeigt, daß Trockenrisse als besonders gefährlich angesehen werden müssen, da eine Selbstheilung unter Auflast nicht eintritt, und die Zugabe von Additiven zu keiner Heilung führt. Das Selbstheilungsvermögen von Rissen des mechanischen Typs wird hingegen durch Zugabe von Bentonitmehl verbessert.

Stichworte: Bentonit, Bodenmechanik, Versuchstechnik, Neue Verfahren, Korngerüst, Deponietechnik, bodenphysikalische Kennwerte, Meßeinrichtung, hydraulisches Modell, Rißarten, Rißschließung, Strukturstabilität, hydraulische Wegsamkeiten
Verfügbar bei: Siehe Verlag

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10035475
  • Erstellt am
    23.01.2009
  • Geändert am
    15.08.2014