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Neubau HafenCity Universität Hamburg - Symbol für Baukunst am Wasser

Teil 1: Tiefbau

Autor(en):

Medium: Fachartikel
Sprache(n): Deutsch
Veröffentlicht in: Bautechnik, , n. 5, v. 90
Seite(n): 294-303
DOI: 10.1002/bate.201300027
Abstrakt:

Die HafenCity Universität (HCU) wurde zum 1. Januar 2006 als neue Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung durch Zusammenlegung der vier Fachbereiche Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung gegründet.

Unmittelbar an der Elbe gelegen bietet der Neubau im neuen Stadtteil HafenCity auf ca. 30000 m² Bruttogeschossfläche unter einem Dach Platz für ca. 1400 Studierende und ca. 180 Mitarbeiter sowie diverse zentrale Einrichtungen.

Im Entwurf der Architekten code unique spiegeln sich der besondere Charakter und die Kernkompetenzen der HCU wider. Der skulpturale, fugenlose Baukörper in Stahlbetonskelettbauweise gliedert sich in zwei oberirdische, durch ein zentrales Foyer verbundene Gebäuderiegel von jeweils über 100 m Länge sowie den gemeinsamen eingeschossigen Warftsockel als Hochwasserschutz. Das zentrale Foyer wird umschlossen von den filigranen Stahlkonstruktionen des Atriumdaches sowie der West- und Ostfassade.

Insbesondere die großen Spannweiten und gestaltprägenden Auskragungen, die nahezu vollständige Sichtbarkeit der fugenlosen Betonkonstruktion, die Schiefwinkligkeit der Gebäuderiegel in sich und zueinander sowie auch die Verschiedenheit der übereinander gestapelten Nutzungen erforderten innovative Lösungen bei der Tragwerksplanung.

Zusätzliche Anforderungen ergaben sich aus den allseits restriktiven Besonderheiten des Standortes, dem knappen Budget sowie der aufwändigen Abstimmung des Bausolls mit allen Beteiligten unter Berücksichtigung einer besonderen Nachhaltigkeit und der aus terminlichen Gründen weitgehend parallel tätigen Gewerke.

Der Umzug in den architektonisch wie tragwerksplanerisch anspruchsvollen Neubau soll im Wintersemester 2013/14 erfolgen.

Verfügbar bei: Siehe Verlag

Bauwerke und Projekte

Structurae kann Ihnen derzeit diese Veröffentlichung nicht im Volltext zur Verfügung stellen. Der Volltext ist beim Verlag erhältlich über die DOI: 10.1002/bate.201300027.
  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10069698
  • Veröffentlicht am:
    20.01.2014
  • Geändert am:
    30.09.2018