Nachträgliche Horizontalabdichtung von Bruchsteinmauerwerk mittels Injektionsverfahren
Autor(en): |
Michael Balak
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Medium: | Fachartikel |
Sprache(n): | Deutsch |
Veröffentlicht in: | Mauerwerk, Dezember 2011, n. 6, v. 15 |
Seite(n): | 312-316 |
DOI: | 10.1002/dama.201100517 |
Abstrakt: |
Im Rahmen des Forschungsprojektes "Hydrophobierende und/oder porenverschließende Injektionsmittel" (gefördert durch die FFG Forschungsförderungsgesellschaft) wurden die Wirksamkeit und die Anwendungsgrenzen von hydrophobierenden und/oder porenverschließenden Injektionsmitteln zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Bruchsteinmauerwerk unter besonderer Berücksichtigung der Einbringungsart untersucht. In Abhängigkeit des Durchfeuchtungsgrades (gering, mittel, hoch) und der Einbringungsart (Hohldochtverfahren, Infusionsschlauchverfahren, Injektionscremeverfahren, Druckverfahren) wurde die Wirksamkeit von sieben Injektionsmitteln an vier unterschiedlichen in der Wiener Bausubstanz häufig vorkommenden Gesteinstypen (St. Margarethener Kalksandstein, Leithakalk, Rohrbacher Konglomerat, Quarzsandstein aus der Flyschzone) im Labor, an Versuchspfeilern und an zwei Objekten untersucht. Die Untersuchungen haben hinsichtlich des Einsatzes von hydrophobierenden und/oder porenverschließenden Injektionsmitteln zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Bruchsteinmauerwerk sehr unterschiedliche Ergebnisse gebracht, wodurch an jedem Objekt vor Durchführung der Injektionsarbeiten im Rahmen der Bauwerksdiagnostik eine Gesteinserkundung hinsichtlich der physikalischen Eigenschaften zur Auswahl objektspezifisch geeigneter Injektionsmittel erforderlich ist. |
Stichwörter: |
Hohldochtverfahren Infusionsschlauchverfahren Injektionscremeverfahren Druckverfahren Hydrophobierungen
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Verfügbar bei: | Siehe Verlag |
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Datenseite - Reference-ID
10066283 - Veröffentlicht am:
08.05.2012 - Geändert am:
13.08.2014