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Die Kölnische Maschinenbau-Actien-Gesellschaft und der frühe Eisenbau im Rheinland

Autor(en):
Medium: Fachartikel
Sprache(n): Deutsch
Veröffentlicht in: Stahlbau, , n. 5, v. 84
Seite(n): 347-357
DOI: 10.1002/stab.201510270
Abstrakt:

Kurz nach der Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen auch in Köln die ersten Großbauten unter maßgeblicher Verwendung von Eisen. Historisch stehen sie an der Schwelle vom Gusseisen zum modernen Schmiede- und Walzeisen, das eine völlig neue, wissenschaftlich begründete Konstruktionsweise ermöglicht. In Köln treffen dabei französische, englische und deutsche Einflüsse aufeinander. Führende Architekten wie Zwirner und Stüler, aber auch die Ingenieure der Eisenbahn- und Wasserbauverwaltungen beschäftigen sich mit dem neuen Baumaterial, insbesondere für den Brückenbau. Eine zentrale Rolle spielt die 1856 von Gustav von Mevissen ins Leben gerufene, heute weitgehend vergessene Kölnische Maschinenbau-Actien-Gesellschaft (später BAMAG) in Köln-Bayenthal. Sie ist unter anderem im Bau von Brücken für die expandierende Eisenbahn, von Gasanstalten und im Maschinenbau aktiv.

Der Beitrag eröffnet bisher unbekannte Perspektiven auf die industrielle und bautechnische Entwicklung in Köln und der Rheinprovinz und lässt Großbauten wie den Glaspalast der Flora und das Ensemble Dom - Hauptbahnhof sowie die ersten Eisenbrücken als regionale Pionierleistungen ihrer Zeit in neuem Licht erscheinen.

Stichwörter:
Gusseisen Schmiedeeisen Eisenbahnbrücke Wintergarten Gitterträger Eisendachstuhl
Verfügbar bei: Siehe Verlag
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    Datenseite
  • Reference-ID
    10071813
  • Veröffentlicht am:
    03.07.2015
  • Geändert am:
    04.10.2016