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Durchstanztragverhalten von Einzelfundamenten mit einer neuartigen Durchstanzbewehrung

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Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Veröffentlicht in: Beton- und Stahlbetonbau, , n. 6, v. 111
Seite(n): 355-365
DOI: 10.1002/best.201500071
Abstrakt:

Aufgrund der geringeren Schlankheit und der Belastung durch Bodenpressungen stellt sich bei Fundamenten und Bodenplatten ein Lastabtrag ein, der aufgrund der steileren Druckstrebenneigung höhere Durchstanztragfähigkeiten ermöglicht als bei Flachdecken. Die steileren Schubrisse führen jedoch dazu, dass vertikale Durchstanzbewehrungselemente weniger effizient sind als in Flachdecken. Aus diesem Grund scheinen geneigte Bewehrungselemente geeigneter für den Einsatz in Platten mit größerer Bauteildicke (z. B. Fundamente). Aufbauend auf den Ergebnissen vorhandener experimenteller Untersuchungen an Einzelfundamenten mit Durchstanzbewehrung wurde daher ein neues Durchstanzbewehrungselement mit geneigten Bewehrungsstäben entwickelt.
Zur Beurteilung der Effizienz des neuartigen Durchstanzbewehrungselements wurden sieben Durchstanzversuche an Einzelfundamenten mit einer gleichmäßigen Sohlpressung und einem Versagen innerhalb des durchstanzbewehrten Bereichs durchgeführt. Die Versuche wurden in Anlehnung an eine bereits bestehende Versuchsserie an Einzelfundamenten ohne und mit Bügeln als Durchstanzbewehrung geplant. Dabei wurden die Schubschlankheit, der bezogene Stützenumfang und die Anzahl und Anordnung der Durchstanzbewehrungselemente variiert. Der Vergleich der Ergebnisse der neu durchgeführten Versuche mit den vorhandenen Versuchen bzw. mit der Durchstanztragfähigkeit ohne Durchstanzbewehrung nach DIN EN 1992-1-1+NA(D) belegt eine deutliche Tragfähigkeitssteigerung durch die neuartige Durchstanzbewehrung.

Stichworte: Eurocode 2, Durchstanzen, Fundamente, EC2, Durchstanzbewehrung, experimentelle Untersuchungen, Einzelfundamente
Verfügbar bei: Siehe Verlag

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  • Über diese
    Datenseite
  • Reference-ID
    10073170
  • Erstellt am
    27.06.2016
  • Geändert am
    27.06.2016