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Allgemeine Informationen

Name in Landessprache: Estadio La Cartuja de Sevilla
Baubeginn: 1997
Fertigstellung: 5. Mai 1999
Status: in Nutzung

Bauweise / Bautyp

Konstruktion: Fachwerkgestützte Membrankonstruktion
Funktion / Nutzung: Stadion / Arena

Lage / Ort

Lage: , , ,
Teil von:
Koordinaten: 37° 25' 2" N    6° 0' 17" W
Koordinaten auf einer Karte anzeigen

Technische Daten

Abmessungen

Sitzplätze 60 000
Von der Membran überdeckte Fläche 25 000 m³

Massen

Baustahl 2 500 t
Fläche der Membran 27 500 m²

Auszug aus der Wikipedia

Das Olympiastadion Sevilla (spanisch Estadio Olímpico de Sevilla, auch bekannt als Estadio Olímpico de La Cartuja) ist ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage in der spanischen Stadt Sevilla, Autonome Gemeinschaft Andalusien. Der Bau befindet sich auf der Isla de La Cartuja, dem Gelände der Weltausstellung Expo 92, am Fluss Guadalquivir. Das Stadion bietet Platz für 57.619 Zuschauer.

Geschichte

Das Stadion wurde als Teil der Bewerbung Sevillas für die Olympischen Sommerspiele 2004, gemäß den Vorgaben des IOC, erbaut. Der Entwurf stammt von den Architekten Antonio Cruz Villalón und Antonio Ortiz García (Cruz y Ortiz Arquitectos). Für das mit einer Membran bespannte Ringseildach mit einer Grundrissfläche von 25.000 m² war Schlaich Bergermann Partner aus Stuttgart verantwortlich. Die Membran ist im Zick-Zack über die 44 oberen und 44 unteren Radialseile gespannt. Die Anlage wurde am 5. Mai 1999 mit dem Fußball-Freundschaftsspiel Spanien gegen Kroatien (3:1) eröffnet. Der europäische Fußballverband UEFA stuft dieses Stadion in die Kategorie 4 ein, was Voraussetzung ist, um als Austragungsort für ein Endspiel der UEFA Europa League oder UEFA Champions League in Frage zu kommen.

Da die beiden großen Fußballclubs der Stadt, Betis und der FC ihre Heimspiele in ihren langjährigen, vereinseigenen Spielstätten Estadio Benito Villamarín und Estadio Ramón Sánchez Pizjuán austragen, wird das Olympiastadion selten für Fußballspiele genutzt. Neben diversen Spielen der Nationalmannschaft fand das Endspiel um den UEFA-Pokal 2002/03 zwischen dem FC Porto und Celtic Glasgow (3:2 n. V.) statt. Am 26. Juni 1999 standen sich der FC Valencia und Atlético Madrid (3:0) im Endspiel um den spanischen Pokal, dem Copa del Rey, im La Cartuja gegenüber, Zwei Jahre später, am 30. Juni 2001, bestritten Real Saragossa und Celta Vigo (3:1) das Pokalfinale im Olympiastadion. Am 17. Januar 2021 bestritten Athletic Bilbao und der FC Barcelona das Finale um den spanischen Superpokal 2020 (3:2 n. V.).

Zwei Mal wurde das Stadion als Tennisarena für ein Endspiel im Davis Cup genutzt. Die spanische Davis-Cup-Mannschaft stand 2004 in Sevilla gegen die Davis-Cup-Mannschaft der Vereinigten Staaten im Finale und gewann mit 3:2. 2011 trafen die Spanier im Olympiastadion im Endspiel auf Argentinien. Spanien gewann die Begegnung mit 3:1 und sicherte sich den fünften Titel im Davis Cup.

Das Olympiastadion ist der Start- und Zielpunkt des Sevilla-Marathons. Bis 2013 fand dies im Stadion statt. Aus Kapazitätsgründen wurde es danach vor das Stadion verlegt.

Die Endspiele des spanischen Fußballpokals Copa del Rey von 2020 bis 2023 werden im Stadion von Sevilla ausgetragen.

Neben Sportveranstaltungen finden auch Konzerte im Olympiastadion statt.

Text übernommen vom Wikipedia-Artikel "Olympiastadion Sevilla" und überarbeitet am 9. Juni 2021 unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0.

Beteiligte

Amtsentwurf
Architektur
Tragwerksplanung
Bautechnik
Generalübernehmer
Seile
Membranhersteller
Örtliche Bauüberwachung

Relevante Webseiten

Relevante Literatur

  • Über diese
    Datenseite
  • Structure-ID
    20007092
  • Veröffentlicht am:
    03.12.2002
  • Geändert am:
    08.06.2021