Allgemeine Informationen
Andere Namen: | Ecole d'application de l'Artillerie et du Génie |
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Baubeginn: | 1664 |
Fertigstellung: | 1748 |
Status: | in Nutzung |
Bauweise / Bautyp
Funktion / Nutzung: |
momentane Nutzung: Hotel |
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Lage / Ort
Lage: |
Metz, Moselle (57), Grand-Est, Frankreich |
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Adresse: | 7 rue aux Ours |
Koordinaten: | 49° 7' 4.94" N 6° 10' 17.33" E |
Technische Daten
Derzeit sind keine technischen Informationen verfügbar.
Auszug aus der Wikipedia
Die Abtei Sankt Arnulf in Metz (Abbaye Saint-Arnould de Metz oderAbbaye Saints-Apôtres) ist ein im 6. Jahrhundert gegründetes Benediktinerkloster.
Der Überlieferung nach trug die Abtei anfangs den Namen Apostelkirche (Église des Saints-Apôtres). 717 nahm sie den Namen Sankt-Arnulf an, da die Reliquien des Heiligen Arnulf (614–629 Bischof von Metz) hier aufbewahrt wurden. Karl der Große machte aus dem Kloster die Nekropole der Karolinger: Seine Ehefrau Hildegard, seine Schwestern und sein Sohn, Kaiser Ludwig der Fromme, wurden hier bestattet.
Ein Neubau der Abtei an gleicher Stelle erfolgte im 10. Jahrhundert. 1049 wurde eine größere Kirche geweiht, die 1097 abbrannte. Im gleichen Jahrhundert nahm die Abtei die Reliquien des römischen Märtyrers Gorgon (4. Jahrhundert) auf. Die Belagerung von Metz durch Kaiser Karl V. 1552 führte zur Zerstörung des Klosters, das danach – inklusive der kaiserlichen Grabmale – in den Dominikanerkonvent und damit innerhalb der Mauern der Stadt verlegt wurde. Das Kloster wurde, die Kirche ausgenommen, im 17. Jahrhundert wiederaufgebaut. Diese Gebäude sind es, die heute zu sehen sind.
Während der Revolution wurden die Mönche verjagt und die kaiserlichen Gräber zerstört. Lediglich ein Teil des Grabmals Ludwigs des Frommen befindet sich heute imMusée de la ville. 1794 zog eine Militärschule, die neu gegründeteÉcole d'application de l'artillerie et du génie in die Gebäude ein. Im 19. Jahrhundert verschwand die Kirche, unter Napoleon III. wurde ein Turm errichtet, um die Manöver auf dem Mont Saint-Quentin beobachten zu können. Seit 1919 ist dort das Offizierskasino untergebracht.
Text übernommen vom Wikipedia-Artikel "Abtei Sankt Arnulf" und überarbeitet am 23. Juli 2019 unter der Lizenz CC-BY-SA 4.0 International.
Beteiligte
Derzeit sind keine Informationen zu beteiligten Firmen oder Personen verfügbar.
Relevante Webseiten
Relevante Literatur
- Metz, ville d'architectures. Serge Domini Editeur, Metz (Frankreich), S. 44-45. (2004):
- Trésors de Metz. Serge Domini éditeur, Vaux (Frankreich), ISBN 978-2-35475-008-4, S. 112-113. :
- Über diese
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20043120 - Veröffentlicht am:
18.01.2009 - Geändert am:
28.05.2021